#1 Brief einer ostfriesischen Mutter an ihren Sohn ... von Staubwolke 17.01.2011 16:00

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Brief einer ostfriesischen Mutter an ihren Sohn:

Mein lieber Junge!

Ich schreibe Dir diesen Brief Langsam, weil ich weiss, dass Du nicht schnell
lesen kannst. Wenn Du das nächste Mal nach Hause kommst, wirst Du unsere
Wohnung nicht wiedererkennen. Wir sind nämlich umgezogen. In der neuen Wohnung
war auch eine Waschmaschine. Ich tat vierzehn Hemden hinein, dann zog ich an der
Kette. Die Hemden haben wir bis heute nicht wiedergefunden. Vater hat nun
endlich eine neue Arbeit gefunden. Er hat 500 Leute unter sich. Er mäht den
Rasen auf dem Bezirksfriedhof. Letzte Woche ist Onkel Otto in ein Whiskyfass
ertrunken. Einige Männer haben versucht, ihm zu helfen. Er leistete heftigen
Widerstand. Wir haben ihn verbrennen lassen. Es hat drei Tage gedauert bis wir
ihn gelöscht hatten. Onkel Karl hat sich den Penis abgeschnitten. Beim Kauf
eines Rasiermessers stand in der Gebrauchsanweisung: "Wenn stumpf, dann am
Riemen abziehen." Beim Geschlechtsverkehr ist Onkel Fietje erstickt. Auf
der Schachtel stand: "Präservative stramm über den Kopf ziehen."
Deine Schwester Marie hat ein Baby bekommen. Da wir nicht wissen, ob es ein
Junge oder Mädchen ist, wissen wir nicht, ob Du Onkel oder Tante geworden bist.
Vor vierzehn Tagen ist in unserem Dorf ein grosses Unglück passiert. Elf Männer
sind bei Anschieben eines U-Bootes ertrunken. Letzte Woche sind wir alle gegen
Erdbeben geimpft worden.

Es grüsst Dich...Deine Mutter!

P.S. Ich wollte Dir Geld schicken, aber ich hatte den Brief schon zugeklebt

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